| Produktname | Noopept |
| Andere Bezeichnungen | GVS-111; N-Phenylacetyl-L-prolylglycin-ethylester |
| CAS-Nummer | 157115-85-0 |
| Molekülformel | C₁₇H₂₂N₂O₄ |
| Molekulargewicht | 334,37 g/mol |
| Aussehen | Weißes bis cremefarbenes kristallines Pulver |
| Analyse (HPLC) | ≥ 99,01 TP3T |
| Schmelzpunkt | 95–98 °C |
| Trocknungsverlust | ≤ 0,5% |
| Verbrennungsrückstand | ≤ 0,11 TP3T |
| Schwermetalle | ≤ 10 ppm |
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Noopept (Entwicklungscode GVS-111) ist ein Nootropische Dipeptidverbindung wurde in den 1990er Jahren in Russland als neuartiges kognitives Leistungsmittel mit neuroprotektiven Eigenschaften entwickelt. Strukturell handelt es sich um ein Cycloprolyl-Glycin-Derivat, das einige pharmakologische Ähnlichkeiten mit Racetamen (insbesondere Piracetam) aufweist, jedoch eine deutlich höhere Wirksamkeit besitzt – geschätzt auf etwa 1.000-mal wirksamer als Piracetam.
Legende: Im Gegensatz zu den meisten Nootropika, bei denen es Wochen dauert, bis sich eine Wirkung zeigt, hat Noopept in Forschungsmodellen einen schnellen Wirkungseintritt bewiesen. Es weist sowohl kognitiv fördernd und neuroprotektiv Eigenschaften, darunter der Schutz vor oxidativem Stress, Exzitotoxizität und Ischämie-Reperfusionsschäden. Noopept erhöht zudem die Konzentrationen des aus dem Gehirn stammenden neurotrophen Faktors (BDNF) und des Nervenwachstumsfaktors (NGF) im Hippocampus.

Noopept entfaltet seine Wirkung über verschiedene Signalwege, wodurch es sich von klassischen Racetamen unterscheidet:
| Weg | Mechanismus | Forschungsergebnis |
|---|---|---|
| Hochregulierung von BDNF/NGF | Erhöht den gehirnabgeleiteten neurotrophen Faktor und den Nervenwachstumsfaktor im Hippocampus | Fördert die synaptische Plastizität und die Neurogenese |
| Modulation des AMPA/Kainat-Rezeptors | Positive allosterische Modulation (ähnlich wie bei Racetamen) | Verstärkt die glutamaterge Übertragung |
| Neuroprotektion | Reduziert oxidativen Stress, hemmt die Lipidperoxidation, schützt vor Exzitotoxizität | Präklinische Modelle für Ischämie und traumatische Hirnverletzungen |
| Cholinerge System | Kann die Freisetzung von Acetylcholin fördern (indirekt) | Unterstützung bei Gedächtnis und Lernen |
| Entzündungshemmend | Reduziert neuroinflammatorische Prozesse (präklinisch) | Neuroprotektion |
Es hat sich gezeigt, dass Noopept in Tiermodellen der Alzheimer-Krankheit, der Parkinson-Krankheit und der zerebralen Ischämie vor Neurodegeneration schützt. Es verringert die Amyloid-β-Toxizität und könnte ein krankheitsmodifizierendes Potenzial haben (bislang nur präklinisch).
LyvBio GmbH. ist ein GMP-zertifizierter Lieferant von hochreinem Noopept (GVS-111) für Forschungs- und Entwicklungszwecke.
Lieferkapazitäten:
Bestimmung (HPLC): ≥99,01 TP3T
Formular: Kristallines Pulver
Monatliche Kapazität: 20+ kg
Großmengen: 1 g – 10 kg
Lieferzeit: 3–5 Tage (Muster), 10–15 Tage (Großmengen)
Dokumentation: COA, Sicherheitsdatenblatt (MSDS), HNMR, HPLC-Chromatogramm, Stabilitätsdaten
Qualitätssicherung:
HPLC-Reinheit mit UV-Detektion
Geprüfte Restlösungsmittel (entspricht USP )
Untersuchte Schwermetalle (ICP-MS)
Strukturbestätigung (NMR auf Anfrage)
📧 Anfragen: info@lyvbio.com
| Parameter | Technische Daten | Prüfverfahren |
|---|---|---|
| Analyse (HPLC) | ≥ 99,01 TP3T | HPLC-UV (210 nm) |
| Aussehen | Weißes bis cremefarbenes kristallines Pulver | Visuell |
| Identifizierung | HPLC-Retentionszeit, NMR (auf Anfrage) | HPLC / NMR |
| Schmelzpunkt | 95–98 °C | USP |
| Trocknungsverlust | ≤ 0,5% | USP |
| Verbrennungsrückstand | ≤ 0,11 TP3T | USP |
| Schwermetalle | Pb ≤ 10 ppm; As ≤ 2 ppm; Cd ≤ 1 ppm; Hg ≤ 0,1 ppm | ICP-MS |
| Verwandte Stoffe | Einzelverunreinigung ≤ 0,51 TP3T; Gesamt ≤ 1,01 TP3T | HPLC-UV |
| Lösungsmittelrückstände | Lernen Sie USP kennen | GC |
| Partikelgröße | 95% bis 80 Mesh | Siebanalyse |
F: Ist Noopept dasselbe wie Piracetam?
A: Nein. Noopept ist ein Dipeptidderivat mit einer anderen chemischen Struktur, einer deutlich höheren Wirksamkeit (~1.000-fach) und spezifischen Wirkmechanismen (einschließlich der Hochregulation von BDNF/NGF). Es handelt sich nicht um ein Racetam, obwohl es einige pharmakologische Ähnlichkeiten aufweist.
F: Ist Noopept von der FDA zugelassen?
A: Nein. Noopept ist in den Vereinigten Staaten nicht für medizinische Zwecke von der FDA zugelassen. Es ist als Forschungschemikalie ausschließlich für den Laborgebrauch erhältlich. In Russland wurde es als verschreibungspflichtiges Medikament eingesetzt.
F: Was ist der Unterschied zwischen Noopept und anderen Nootropika?
A: Noopept zeichnet sich durch seine einzigartige Fähigkeit aus, die BDNF- und NGF-Konzentrationen im Hippocampus zu erhöhen – eine Eigenschaft, die klassische Racetame nicht aufweisen. Außerdem ist es deutlich wirksamer (Dosierung im Mikrogramm- gegenüber Milligramm-Bereich).
F: Was ist der wichtigste aktive Metabolit von Noopept?
A: Cycloprolylglycin (CPG). Noopept wird rasch zu CPG metabolisiert, von dem angenommen wird, dass es maßgeblich zu seinen pharmakologischen Wirkungen beiträgt.
F: Hat Noopept neuroprotektive Eigenschaften?
A: Ja. In präklinischen Studien wurden neuroprotektive Wirkungen in Modellen für Schlaganfall, traumatische Hirnverletzungen, Exzitotoxizität und Neurodegeneration (Alzheimer- und Parkinson-Modelle) nachgewiesen.
F: Wie groß ist der wirksame Dosisbereich in Tierversuchen?
A: Veröffentlichte Studien berichten über kognitiv fördernde und neuroprotektive Wirkungen bei einer Dosierung von 0,1–1 mg/kg (oral) bei Nagetieren – was etwa 1.000-mal wirksamer ist als Piracetam.
F: Gibt es klinische Studien am Menschen zu Noopept?
A: In Russland, wo Noopept als verschreibungspflichtiges Nootropikum zugelassen ist, wurden nur wenige Studien am Menschen durchgeführt.
Anfragen: info@lyvbio.com